Mit dem nächstgelegenen Betrachter beginnen
Der Pixelabstand ist der Abstand zwischen den Mittelpunkten benachbarter LED-Pixel. Bei geringem Betrachtungsabstand reduziert ein feinerer Abstand die sichtbare Pixelstruktur und verbessert Text- und Bilddetails. Aus größerer Entfernung verbindet das Auge auch weiter auseinanderliegende Pixel zu einem zusammenhängenden Bild.
Miss den realistischen Mindestabstand, nicht nur den durchschnittlichen Abstand. Warteschlangen, Eingänge und Laufwege bringen Menschen häufig näher an das Display, als eine Zeichnung vermuten lässt.
Auch Inhalte und Helligkeit zählen
Kleine Schrift, Produktdetails und Gesichter benötigen eine höhere Auflösung als großflächige Animationen. Tageslicht im Außenbereich erfordert zudem deutlich mehr Helligkeit als eine Innenwand. Zu hohe Helligkeit in Innenräumen kann dagegen unangenehm sein.
Displayformat, Umgebungslicht, Betriebszeiten und Kameraeinsatz sollten in dieselbe Entscheidung einfließen.
- Geringster und typischer Betrachtungsabstand
- Art der Inhalte und kleinste Schrift
- Umgebungslicht im Innen- oder Außenbereich
- Wartungszugang und Belüftung
Die Konstruktion vor der Bestellung der Module planen
Gehäusetiefe, Gewicht, Strom, Daten, Belüftung und Wartung von vorn oder hinten bestimmen, ob sich ein Display sauber integrieren lässt. Stimme diese Schnittstellen mit Architektur oder Ladenbau ab, bevor die tragende Wand geschlossen wird.
Häufige Fragen
Welchen Pixelabstand benötige ich für eine LED-Wand im Innenbereich?
Das hängt vom geringsten Betrachtungsabstand und vom Detailgrad der Inhalte ab. Ein Lageplan und Beispielinhalte sind die beste Grundlage für eine Empfehlung.
Ist der kleinste Pixelabstand immer die beste Wahl?
Nein. Ein feinerer Pixelabstand erhöht Kosten und Datendichte. Eine Auflösung oberhalb dessen, was aus dem tatsächlichen Betrachtungsabstand sichtbar ist, verbessert das Seherlebnis möglicherweise nicht.
